Vergangene Projekte

Vergangene Projekte

Tisch auf Reisen

Das KalkFest wird in diesem Jahr rund um Kalk Post stattfinden. Es soll ein Tag sein, an dem die Nachbarschafft zusammenkommt, an dem wir uns austauschen und uns gemeinsam für ein vielfältiges Kalk einsetzen. Ihr wollt selbst aktiv werden, das KalkFest unterstützen oder durch eigene Angebote bereichern?

Damit das KalkFest zu einem Ort wird, an dem sich alle Bewohner*innen willkommen fühlen, laden wir Euch herzlich dazu ein, eigene Ideen einzubringen oder uns Eure Wünsche mitzuteilen. Gemeinsam mit der Sozialraumkoordination und unserem Tisch reisen wir an vier Terminen um Kalk Post. Für ein kleines Angebot an Essen und Getränken ist gesorgt. Wir freuen uns sehr mit Euch ins Gespräch zu kommen, kreative Ideen auszutauschen und neue Menschen kennenzulernen.

Termine:

30.04.2025 – Johann-Mayer-Str.
21.05.2025 – Antoniastr./ Trimbornstr.
11.06.2025 – Robertstr.
20.08.2025 – Kalk Post

jeweils von 16.00–19.00 Uhr

Aktionstag Europe & U - Deine Stimme für die Zukunft

Über 500 Schüler*innen und Interessierte durften wir im Mai 2024 zu unserem Europa-Aktionstag für Erstwähler*innen an der IGIS-Gesamtschule der Kölner Südstadt begrüßen. Ein umfangreiches Programm mit vielseitigen Formaten und tollen Gästen bot einen spannenden Austausch über die großen Fragen Europas und alle Themen, die die Zukunft bewegen. Die Highlights des Tages gestalteten das "Politiker*innen-Speeddating", ein Q&A mit Katarina Barley und auch ein Pommeswagen durfte nicht fehlen.

Reflect EU&US

Mit dem Projekt Reflect EU&US förderten wir den Austausch über historische Themen zwischen US-amerikanischen und deutschen Studierenden. Es wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert und fand 2022-2024 in Kooperation mit der Culture Academy California statt. Das Projekt bestand aus einem moderierten virtuellen Austausch, Coaching, Recherchen, Debatten und Austausch-Reisen. Ein Produkt ist die Broschüre "Streitkultur - Wofür es sich zu streiten lohnt".

Demo-K-reativ

Im Mittelpunkt des Projekts standen junge Menschen, die wir ermutigten sich auf vielfältige Weise mit gesellschaftlichen und politischen Themen auseinanderzusetzen. Hierzu arbeiteten wir mit unterschiedlichen pädagogischen und künstlerischen Ansätzen. Die für die Jugendlichen wichtigen Themen wurden durch Graffiti, Theater oder Fotografie reflektiert. Unterstützt wurden wir dabei durch Schulen, Nachhilfevereine und Jugendzentren.

Hybride Migrationskonferenz

Am 1. Juli 2022 fand in Bonn eine internationale Konferenz zum Thema Migra­tion in Europa statt. In vier Panels beleuchteten Expert*innen verschiedene Themen­felder rund um den Leitgedanken der Konferenz „Flucht und Migration in die EU – neue Antworten auf politische Fragen“. Veranstalter*innen sind die Netzwerkorganisation SOLIDAR, die Willi-Eichler-Akademie e.V. und das Gustav-Stresemann-Institut.

Menschen im Gespräch bei der Podiumsdiskussionder Migrationskonferenz

Erstwahlhelfer*innen

Seit 2017 führte Haus Rissen mit unterschiedlichen Kooperationspartner*innen der politischen Bildung das Erstwahlhelfer*innenprojekt durch. Wir haben uns an dem Projekt sowohl zur Bundestagswahl 2021 als auch zur Landtagswahl NRW 2022 beteiligt. Ziel des Projekts war es, junge Menschen durch Workshops für Demokratie, Wahlen und Politik zu begeistern sowie Erstwähler*innen zu einem Einsatz als Wahlhelfer*in zu motivieren und vorzubereiten.

Das Demokratieradio

Im Rahmen der Demokratiewerkstatt wurden mit dem Demokratieradio „Köln, das will ich dir sagen“ alle Bürger*innen der Stadt Köln eingeladen, über ihr Leben in Köln zu erzählen: Was macht Köln aus? Welche Verbesserungsmöglichkeiten gibt es? Was müsste sich ändern? Dabei kamen viele unterschiedliche Stimmen zu Wort, aus allen Altersgruppen, egal ob mit deutschem Pass oder ohne und es wurde ein umfassendes Bild der vielfältigen Lebensformen in Köln nachgezeichnet.

Durchblick Politik

2021 wurde mit Blick auf die Bundestagswahl dieser Podcast entwickelt: Durchblick Politik!Darin geht es um – Politik. Klar. Aber hier werden keine Univorlesungen gehalten. Dieser Podcast ist von jungen Menschen für junge Menschen. Hier wird über die großen Themen der Politik gesprochen – sei es Populismus, Korruption, Klimawandel oder EU. Analysiert werden die Themen mit spannenden Gästen aus Politik, Social Media, Wissenschaft und NGOs. Der Podcast wurde mit 12 Folgen produziert und ist überall abrufbar, wo es Podcasts gibt.

Titelbild

Operation RosaRot

Auf einer Odyssee durch Balkon-, Restaurant-, Selbst- und Thekengespräche läd der Podcast du Hörer*inenn auf die Suche nach politischem Glück ein. Politik wird durch die rosarote Brille betrachtet – nicht naiv, sondern mit hoffnungsvollem Optimismus und neuen Perspektiven für eine lebensfrohe Welt.

Tune in: Überall wo es Podcasts gibt!

Coverbild Operation Rosarot, Schriftzug

Más que cocina - Unterstützung peruanischer Gewerkschaften im Kampf für mehr Rechte für Hausangestellte

In 2020 und 2021 haben wir erstmalig ein gemeinsames Projekt mit den peruanischen Organisationen Plades und Fenttrahop durchgeführt. In unserer Zusammenarbeit mit dem internationalen Netzwerk Solidar haben wir die Möglichkeit kleine Projekte zu fördern, bei denen wir nur als Sponsorin, nicht aber als Empfängerin auftreten. Dadurch erhalten wir und die lateinamerikanischen Organisationen die Gelegenheit, uns in kleinen Projekten besser kennenzulernen und eine mögliche längerfristige Zusammenarbeit anzustreben.

Im Rahmen des Projektes „Más que Cocina“ (Mehr als Küche) wurden Videospots erstellt, die sich an Hausangestellte in Peru richten, die meist in prekären, ungesicherten Arbeitsverhältnissen gezwungen sind zu arbeiten. Die Videos klären über die Rechte von Hausangestellten auf.

Dank der Lobbyarbeit der Gewerkschaften und insbesondere der Frauen wurde 2020 ein Gesetz durch das Parlament gebracht, das die Arbeitsbedingungen für Hausangestellte endlich festschreibt. Da die Umsetzung des Gesetzes in die Praxis viel Zeit braucht, sind die Videos ein wichtiges Instrument für die in ländlichen Regionen oft von Informationen abgeschnittenen Frauen. Durch die Verbreitung über soziale Netzwerke erreichen die Informationen die Frauen auch in entlegenen Gebieten.

Auch in Europa leben Frauen aus Lateinamerika, die die Suche nach einer besseren Zukunft für ihre Familien gezwungen haben, im Ausland Arbeit zu suchen. Und auch sie leben, in der vermeintlich entwickelten EU, manchmal in nicht abgesicherten Arbeitsverhältnissen. Wir dokumentieren daher dieses Projekt in spanischer Sprache – es ist Teil unseres Bemühens, eine globale Welt zu sehen. Menschenrechte sind unteilbar! Frauenrechte sind global!

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Europäische Identität

Mitarbeiter Stefan Strader im Gespräch mit Gästen beim europäischen Salon

In den Jahren 2019 – 2021 haben wir mit unserem Projekt „Perspektiven für eine europäische Identität“ Möglichkeiten einer gemeinsamen europäischen Identität ausgelotet. Unsere Gesprächspartner*innen waren Expert*innen, Politiker*innen unterschiedlicher Parteien sowie die Bürger*innen Europas. Hierzu fand am 10. Juli 2021 die Konferenz „Europa 2030 – Perspektiven für die Zukunft Europas – Visionen für ein neues Europa“ in der Europäischen Akademie Berlin statt.

80 years ago – ein multimediales Projekt in Erinnerung an Etty Hillesum

Am 09. März 1941 fängt die damals 27-jährige Jüdin Etty Hillesum in Amsterdam an, Tagebuch zu schreiben. Zwei Jahre später wird sie in Auschwitz ermordet. Zuvor hinterlässt sie einer Freundin ihre Tagebücher. Es war Etty Hillesums Anliegen, dass ihre Erfahrungen und Gedanken in Form ihrer Tagebücher weiterleben und anderen Menschen helfen. Was die Tagebücher neben der historischen Relevanz bedeutsam und besonders wertvoll macht, ist die außergewöhnliche Persönlichkeit von Etty Hillesum und ihr (feministischer) Blick auf die Welt.

Die Sprecherin Eva Becker lieh Etty Hillesum ihre Stimme. Über ein Jahr hinweg wurde an jedem Tag ein Audiobeitrag publiziert, an dem Etty Hillesum 80 Jahre zuvor auch ihren Tagebucheintrag verfasste – insgesamt 58 Einträge. Begleitet wurden die Audiobeiträge durch die Veröffentlichung zentraler Zitate der jeweiligen Tagebucheinträge auf Facebook und Instagram.

Politische Bildung für eine demokratische Gesellschaft kann nicht ohne den Rückbezug auf historische Ereignisse funktionieren, da diese ausschlaggebend für aktuelle Prozesse sind. Daher sind wir froh, dass wir als Willi-Eichler-Akademie das Projekt „80 years ago“ von Eva Becker unterstützen konnten. Ziel des Projektes war es, die Erinnerung an den Holocaust wachzuhalten, aber gleichzeitig mit jedem Eintrag auch jede*n Zuhörer*in daran zu erinnern, dass Antisemitismus und Rassismus keine Relikte der Vergangenheit sind, sondern dass beides weiter existiert.

Die Audiobeiträge sind aufgrund zeitlich limitierter Nutzungsrechte nicht mehr zugänglich. Die Social-Media-Kanäle jedoch stehen noch zur Verfügung und geben vielleicht den Anstoß, die Tagebücher von Etty Hillesum selbst zur Hand zur nehmen.