Meine Seminarauswahl

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Schulworkshops

Schulworkshops

Wir bieten Tages-Workshops für Schüler*innen ab Klasse 9 zu verschiedenen Themen an. Die Workshops finden in der Schule oder im öffentlichen Raum statt. Bei Bedarf können wir auch einen außerschulischen Lernort zur Verfügung stellen. Die Workshops sind interaktiv und partizipativ gestaltet und greifen das Wissen, die Erfahrungen und Fragen der Schüler*innen auf.

Einige Veranstaltungen sind kostenlos und ansonsten können wir uns gerne gemeinsam um eine Finanzierung kümmern!

Demokratie lernen und leben in der Schule

Was bedeutet Demokratie eigentlich für uns und wie demokratisch handeln wir in unserem Alltag und im Kontext der Schule? Welche Freiheiten beanspruchen wir für uns selbst und welche gestehen wir anderen zu? Was bedeutet Demokratie heute und wie wichtig ist es diese zu erhalten?
In dem Workshop kommen wir mit den Schüler*innen über diese Fragen ins Gespräch und beschäftigen uns mit Themen wie dem Umgang mit Mehrheiten und Minderheiten, Gleichheit und Gerechtigkeit in Gesellschaft oder demokratische Prinzipien und Werte. Zudem steht die Handlungsebene mit Fragen nach demokratischer Entscheidungsfindung, Konfliktregelung oder Konsenssuche im Fokus. In verschiedenen Übungen werden demokratische Werte erlebbar gemacht und eine Verbindung zum Schulalltag hergestellt. Dabei bildet die Schulklasse in all ihrer Diversität und mit den unterschiedlichen Erfahrungshintergründen, die jede*r mitbringt, die Bezugsgruppe für die jeweiligen Übungen.

Verschwörungserzählungen im digitalen Raum

Holzblöcke mit der Aufschrift

In dem Workshop wird Grundwissen über die Charakteristika, Funktionsweisen und Gefahren von Verschwörungsideologien vermittelt. Die Schüler*innen beschäftigen sich mit der Frage, wie sie Desinformationen erkennen können. Sie reflektieren, wie Soziale Medien und Messenger-Dienste zur Verbreitung von Verschwörungserzählungen beitragen. Zudem wird gemeinsam geübt, verschwörungsideologische und antidemokratische Inhalte zu erkennen und Handlungsideen entwickelt, um sich im digitalen Raum gegen die Verbreitung dieser einzusetzen.

Rassismuskritik praktisch – postkoloniale Lern- und Erinnerungsorte

Die deutsche Kolonialzeit ist bis heute in mehrfacher Hinsicht relevant – beispielsweise im Bereich globaler wirtschaftlicher Beziehungsgeflechte, beim Thema Flucht und Migration oder wenn es um Rassismus und Identität in Deutschland geht. Die Sichtbarkeit der kolonialen Spuren im Stadtbild ist gerade für junge Menschen ein guter Zugang zur historischen und gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte. Die Spuren zeigen sich unter anderem in Straßenbenennungen oder der Frage, wer durch Statuen im Stadtbild geehrt wird.

 

Straßenschild Usambarastraße

Bei einem Stadtspaziergang besuchen wir postkoloniale Lern- und Erinnerungsorte in Köln. In einem anschließenden Workshop wird Grundwissen zum Thema Kolonialgeschichte vermittelt. Die Teilnehmer*innen reflektieren die Auswirkungen der Kolonialzeit und des Rassismus auf die Gegenwart und stellen Bezüge zu ihrer Lebensrealität her. Sie werden angeregt, dominante Erzählweisen zu hinterfragen. Gemeinsam werden Handlungsmöglichkeiten wie diskriminierungssensible Sprache oder Straßenumbenennungen als Prozess der Dekolonisation diskutiert. Der Workshop ist interaktiv und partizipativ gestaltet und greift das Wissen, die Erfahrungen und Fragen der Schüler*innen auf. Der Stadtspaziergang findet in Köln-Nippes oder in Kalk/Holweide statt. Die anschließende Workshop-Phase findet in der Schule statt.

Die Workshops werden in Kooperation mit dem Integrationshaus e.V. durchgeführt.

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