Meine Seminarauswahl

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Schulworkshops

Schulworkshops

Wir bieten Tages-Workshops oder Workshop-Reihen für Schüler*innen ab Klasse 9 zu verschiedenen Themen an. Die Workshops finden in der Schule oder im öffentlichen Raum statt. Bei Bedarf können wir auch einen außerschulischen Lernort zur Verfügung stellen. Sie sind interaktiv und partizipativ gestaltet und greifen das Wissen, die Erfahrungen und Fragen der Schüler*innen auf.

Ein Tages-Workshop kostet je nach Länge ca. 1000 Euro und wird in einem Team aus zwei Bildungsreferent*innen geleitet. Wir beraten gern zu Finanzierungsmöglichkeiten und unterstützen bei der Beantragung von Geldern.

Demokratie lernen und leben in der Schule

Was bedeutet Demokratie eigentlich für uns und wie demokratisch handeln wir in unserem Alltag und im Kontext der Schule? Welche Freiheiten beanspruchen wir für uns selbst und welche gestehen wir anderen zu? Was bedeutet Demokratie heute und wie wichtig ist es diese zu erhalten?
In Workshops (ein- oder mehrtätig) kommen wir mit den Schüler*innen über diese Fragen ins Gespräch und beschäftigen uns mit Themen wie dem Umgang mit Mehrheiten und Minderheiten, Gleichheit und Gerechtigkeit in Gesellschaft oder demokratische Prinzipien und Werte. Zudem steht die Handlungsebene mit Fragen nach demokratischer Entscheidungsfindung, Konfliktregelung oder Konsenssuche im Fokus. In verschiedenen Übungen werden demokratische Werte erlebbar gemacht und eine Verbindung zum Schulalltag hergestellt. Dabei bildet die Schulklasse in all ihrer Diversität und mit den unterschiedlichen Erfahrungshintergründen, die jede*r mitbringt, die Bezugsgruppe für die jeweiligen Übungen.

Rassismuskritik praktisch – postkoloniale Lern- und Erinnerungsorte

Die deutsche Kolonialzeit ist bis heute in mehrfacher Hinsicht relevant – beispielsweise im Bereich globaler wirtschaftlicher Beziehungsgeflechte, beim Thema Flucht und Migration oder wenn es um Rassismus und Identität in Deutschland geht. Die Sichtbarkeit der kolonialen Spuren im Stadtbild ist gerade für junge Menschen ein guter Zugang zur historischen und gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte.

Straßenschild Usambarastraße

Wir, Bildungsreferent*innen aus dem Integrationshaus e.V. und der Willi-Eichler Akademie e.V., sind gerade dabei einen Trainer*innen-Pool aufzubauen und verschiedene Konzepte für die Bildungsarbeit zu entwickeln. Bei allen Themen steht die Reflexion dominanter Erzählweisen und das Kennenlernen anderer Perspektiven sowie die eigene Involviertheit und die eigenen Erfahrungen innerhalb einer durch Rassismus und Kolonialismus geprägten Gesellschaft im Mittelpunkt. Dabei versuchen wir unterschiedlichen Positionierungen der Teilnehmer*innen mitzudenken.

Wir freuen uns über Anfragen, wenn möglich mit längerer Vorlaufzeit. Das Format und den thematischen Schwerpunkt sprechen wir individuell ab, um den Bedarfen der Gruppe gerecht zu werden.

In Kooperation mit:   

Verschwörungserzählungen im digitalen Raum

Verschwörungserzählungen bieten gerade in Krisenzeiten einfache Erklärungen an, stiften vermeintlichen Sinn und haben identitätsstiftende Funktionen. Sie sind in ihrer Struktur immer mit antisemitischen und menschenverachtenden Welterklärungsmodellen verknüpft. Das Internet spielt bei der Verbreitung von Verschwörungserzählungen eine besondere Rolle.

In dem Workshop (eintägig) wird Grundwissen über die Charakteristika, Funktionsweisen und Gefahren von Verschwörungsideologien vermittelt. Die Schüler*innen beschäftigen sich mit der Frage, wie sie Desinformationen erkennen können. Sie reflektieren, wie Soziale Medien zur Verbreitung von Verschwörungserzählungen beitragen. Zudem wird gemeinsam geübt, verschwörungsideologische und antidemokratische Inhalte zu erkennen und Handlungsideen entwickelt, um sich im digitalen Raum gegen die Verbreitung dieser einzusetzen.

Holzblöcke mit der Aufschrift

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