Meine Seminarauswahl

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Workshops für Schulen & außerschulische Gruppen

Workshops für Schulen & außerschulische Gruppen

Wir bieten Tages-Workshops oder Workshop-Reihen für Schüler*innen ab Klasse 9 und außerschulische Gruppen (in Köln und Umgebung) zu verschiedenen Themen an. Bei Bedarf können wir auch einen außerschulischen Lernort zur Verfügung stellen. Die Workshops sind interaktiv und partizipativ gestaltet und greifen das Wissen, die Erfahrungen und Fragen der Teilnehmenden auf.

Manche Workshops können wir durch Projektförderungen kostenfrei oder sehr kostengünstig anbieten. Ansonsten kostet ein Tages-Workshop je nach Länge ca. 1000 Euro. Wir beraten gern zu Finanzierungsmöglichkeiten und unterstützen bei der Beantragung von Geldern.

Die Flora und ihr koloniales Erbe

Flora Köln

Botanische Gärten gelten in den meisten Großstädten als Wohlfühlort, so auch die Flora in Köln. Hier können sich Menschen der grauen Stadtkulisse entziehen und sich in sanftem Grün erholen. Wenig bekannt ist, dass diese Orte auch Teil des kolonialen Erbes sind und damit eine gewaltvolle Geschichte haben. In dem Workshop wird mit interaktiven Methoden und unterschiedlichen sinnlichen Zugängen eine Auseinandersetzung mit dem Ort der Flora und seiner Geschichte, mit der deutschen Kolonialgeschichte und kolonialen Kontinuitäten angestoßen.

Der Workshop erfordert Vorwissen zum Thema Kolonialismus und koloniales Erbe. Das Format kann gemeinsam besprochen werden (Führung, ein- oder mehrtägige Workshops).

Der Workshop wird in Kooperation mit dem Integrationshaus e.V. organisiert.

Erkämpfte & umkämpfte Rechte – 75 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Am 10. Dezember 2023 wurde der 75. Geburtstag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gefeiert. In ein- oder mehrtägigen Workshops diskutieren wir die Aktualität der Menschenrechte und kommen mit den Teilnehmenden zu folgenden Fragen ins Gespräch: Welche Relevanz haben Menschenrechte in unserem Alltag? Wie sind sie historisch entstanden und was hat die Entstehung mit Kolonialismus zu tun? Wo driften Anspruch und Wirklichkeit auseinander, wo gibt es immer noch koloniale Kontinuitäten? Wer hat Macht und Mittel Menschenrechte durchzusetzen und für wen existieren sie nur auf dem Papier?
Ein Schwerpunkt kann dabei auf das Thema "Klimagerechtigkeit: Recht auf saubere Umwelt und Recht auf ein Leben in Würde" oder "Asylrecht: Recht auf Leben und Freiheit" gelegt werden.

Grundlage der Workshops sind Methoden, die wir selbst entwickelt haben. Die Methodensammlung "Erkämpfte & umkämpfte Rechte - 75 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" steht allen Interessierten unter der CC-Lizenz zur freien Verfügung.

Demokratie lernen und leben in der Schule

Was bedeutet Demokratie eigentlich für uns und wie demokratisch handeln wir in unserem Alltag und im Kontext der Schule? Welche Freiheiten beanspruchen wir für uns selbst und welche gestehen wir anderen zu? Was bedeutet Demokratie heute und wie wichtig ist es diese zu erhalten?

In ein- oder mehrtägige Workshops kommen wir mit den Schüler*innen über diese Fragen ins Gespräch und beschäftigen uns mit Themen wie dem Umgang mit Mehrheiten und Minderheiten, Gleichheit und Gerechtigkeit in Gesellschaft oder demokratische Prinzipien und Werte. Zudem steht die Handlungsebene mit Fragen nach demokratischer Entscheidungsfindung, Konfliktregelung oder Konsenssuche im Fokus. In verschiedenen Übungen werden demokratische Werte erlebbar gemacht und eine Verbindung zum Schulalltag hergestellt. Dabei bildet die Schulklasse in all ihrer Diversität und mit den unterschiedlichen Erfahrungshintergründen, die jede*r mitbringt, die Bezugsgruppe für die jeweiligen Übungen.

Straßenschild Usambarastraße

Die deutsche Kolonialzeit ist bis heute in mehrfacher Hinsicht relevant – beispielsweise im Bereich globaler wirtschaftlicher Beziehungsgeflechte, beim Thema Flucht und Migration oder wenn es um Rassismus und Identität in Deutschland geht. Die Sichtbarkeit der kolonialen Spuren im Stadtbild ist gerade für junge Menschen ein guter Zugang zur historischen und gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte. Bei allen Themen steht die Reflexion dominanter Erzählweisen und das Kennenlernen anderer Perspektiven sowie die eigene Involviertheit und die eigenen Erfahrungen innerhalb einer durch Rassismus und Kolonialismus geprägten Gesellschaft im Mittelpunkt. Dabei versuchen wir unterschiedlichen Positionierungen der Teilnehmer*innen mitzudenken.

Der Workshop wird in Kooperation mit dem Integrationshaus e.V. organisiert.

Verschwörungserzählungen im digitalen Raum

Verschwörungserzählungen bieten gerade in Krisenzeiten einfache Erklärungen an, stiften vermeintlichen Sinn und haben identitätsstiftende Funktionen. Sie sind in ihrer Struktur immer mit antisemitischen und menschenverachtenden Welterklärungsmodellen verknüpft. Das Internet spielt bei der Verbreitung von Verschwörungserzählungen eine besondere Rolle.

In eintägigen Workshops wird Grundwissen über die Charakteristika, Funktionsweisen und Gefahren von Verschwörungsideologien vermittelt. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit der Frage, wie sie Desinformationen erkennen können. Sie reflektieren, wie Soziale Medien zur Verbreitung von Verschwörungserzählungen beitragen. Zudem wird gemeinsam geübt, verschwörungsideologische und antidemokratische Inhalte zu erkennen und Handlungsideen entwickelt, um sich im digitalen Raum gegen die Verbreitung dieser einzusetzen.

Holzblöcke mit der Aufschrift

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politischbilden.de ist ein gemeinschaftliches, stetig wachsendes digitales Nachschlagewerk zu Themen der politischen Bildung vom AdB (Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V.). Im Rahmen verschiedener Projekte haben wir Methoden entwickelt, in Workshops erprobt und auf politischbilden.de veröffentlicht.

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