Meine Seminarauswahl

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Vergangene Projekte

Vergangene Projekte

Hybride Migrationskonferenz

Am 1. Juli 2022 fand in Bonn eine internationale Konferenz zum Thema Migra­tion in Europa statt. In vier Panels beleuchteten Expert*innen verschiedene Themen­felder rund um den Leitgedanken der Konferenz „Flucht und Migration in die EU – neue Antworten auf politische Fragen“. Veranstalter*innen sind die Netzwerkorganisation SOLIDAR, die Willi-Eichler-Akademie e.V. und das Gustav-Stresemann-Institut.

Menschen im Gespräch bei der Podiumsdiskussionder Migrationskonferenz

Erstwahlhelfer*innen

Seit 2017 führt Haus Rissen mit unterschiedlichen Kooperationspartner*innen der politischen Bildung das Erstwahlhelfer*innenprojekt durch. Wir haben uns an dem Projekt sowohl zur Bundestagswahl 2021 als auch zur Landtagswahl NRW 2022 beteiligt. Ziel des Projekts ist es, junge Menschen für Demokratie, Wahlen und Politik zu begeistern sowie Erstwähler*innen zu einem Einsatz als Wahlhelfer*in zu motivieren und entsprechend vorzubereiten.
In 2-tägigen Workshops lernen die Teilnehmenden viele wichtige und spannende Fakten über Demokratie in ihrem persönlichen Alltag kennen. Sie erfahren alles rund um Wahlen, einen reibungslosen Ablauf im Wahllokal und den Einsatz als Wahlhelfer*in. Im Rahmen der Europawahl 2024 werden wir wieder Erstwahlhelfer*innen ausbilden. In der Zwischenzeit sind die Workshops abgewandelt aber auch buchbar, z.B. in Verbindung mit unseren Demokratie-Workshops für den Politikunterricht!

Durchblick Politik

2021 wurde mit Blick auf die Bundestagswahl dieser Podcast entwickelt: Durchblick Politik!

Darin geht es um – Politik. Klar. Aber hier werden keine Univorlesungen gehalten. Dieser Podcast ist von jungen Menschen für junge Menschen. Hier wird über die großen Themen der Politik gesprochen – sei es Populismus, Korruption, Klimawandel oder EU. Analysiert werden die Themen mit spannenden Gästen aus Politik, Social Media, Wissenschaft und NGOs. Der Podcast wurde mit 12 Folgen produziert und ist überall abrufbar, wo es Podcasts gibt. Und obwohl die Wahl entschieden ist und die neue Bundesregierung längst im Amt, lohnt es sich reinzuhören!

Titelbild

Más que cocina - Unterstützung peruanischer Gewerkschaften im Kampf für mehr Rechte für Hausangestellte

In 2020 und 2021 haben wir erstmalig ein gemeinsames Projekt mit den peruanischen Organisationen Plades und Fenttrahop durchgeführt. In unserer Zusammenarbeit mit dem internationalen Netzwerk Solidar haben wir die Möglichkeit kleine Projekte zu fördern, bei denen wir nur als Sponsorin, nicht aber als Empfängerin auftreten. Dadurch erhalten wir und die lateinamerikanischen Organisationen die Gelegenheit, uns in kleinen Projekten besser kennenzulernen und eine mögliche längerfristige Zusammenarbeit anzustreben.

Im Rahmen des Projektes „Más que Cocina“ (Mehr als Küche) wurden Videospots erstellt, die sich an Hausangestellte in Peru richten, die meist in prekären, ungesicherten Arbeitsverhältnissen gezwungen sind zu arbeiten. Die Videos klären über die Rechte von Hausangestellten auf.

Dank der Lobbyarbeit der Gewerkschaften und insbesondere der Frauen wurde 2020 ein Gesetz durch das Parlament gebracht, das die Arbeitsbedingungen für Hausangestellte endlich festschreibt. Da die Umsetzung des Gesetzes in die Praxis viel Zeit braucht, sind die Videos ein wichtiges Instrument für die in ländlichen Regionen oft von Informationen abgeschnittenen Frauen. Durch die Verbreitung über soziale Netzwerke erreichen die Informationen die Frauen auch in entlegenen Gebieten.

Auch in Europa leben Frauen aus Lateinamerika, die die Suche nach einer besseren Zukunft für ihre Familien gezwungen haben, im Ausland Arbeit zu suchen. Und auch sie leben, in der vermeintlich entwickelten EU, manchmal in nicht abgesicherten Arbeitsverhältnissen. Wir dokumentieren daher dieses Projekt in spanischer Sprache – es ist Teil unseres Bemühens, eine globale Welt zu sehen. Menschenrechte sind unteilbar! Frauenrechte sind global!

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80 years ago – ein multimediales Projekt in Erinnerung an Etty Hillesum

Am 09. März 1941 fängt die damals 27-jährige Jüdin Etty Hillesum in Amsterdam an, Tagebuch zu schreiben. Zwei Jahre später wird sie in Auschwitz ermordet. Zuvor hinterlässt sie einer Freundin ihre Tagebücher. Es war Etty Hillesums Anliegen, dass ihre Erfahrungen und Gedanken in Form ihrer Tagebücher weiterleben und anderen Menschen helfen. Sie bringt damit die Ereignisse, die um sie herum passieren und ihre persönliche Entwicklung auf Papier. Was die Tagebücher neben der historischen Relevanz bedeutsam und besonders wertvoll macht, ist die außergewöhnliche Persönlichkeit von Etty Hillesum und ihr (feministischer) Blick auf die Welt.

Die Sprecherin Eva Becker lieh Etty Hillesum ihre Stimme. Über ein Jahr hinweg wurde an jedem Tag ein Audiobeitrag publiziert, an dem Etty Hillesum 80 Jahre zuvor auch ihren Tagebucheintrag verfasste – insgesamt 58 Einträge. Begleitet wurden die Audiobeiträge durch die Veröffentlichung zentraler Zitate der jeweiligen Tagebucheinträge auf Facebook und Instagram.

Politische Bildung für eine demokratische Gesellschaft kann nicht ohne den Rückbezug auf historische Ereignisse funktionieren, da diese ausschlaggebend für aktuelle Prozesse sind. Daher sind wir froh, dass wir als Willi-Eichler-Akademie das Projekt „80 years ago“ von Eva Becker unterstützen konnten. Ziel des Projektes war es, die Erinnerung an den Holocaust wachzuhalten, aber gleichzeitig mit jedem Eintrag auch jede*n Zuhörer*in daran zu erinnern, dass Antisemitismus und Rassismus keine Relikte der Vergangenheit sind, sondern dass beides weiter existiert.

Die Audiobeiträge sind aufgrund zeitlich limitierter Nutzungsrechte nicht mehr zugänglich. Die Social-Media-Kanäle jedoch stehen noch zur Verfügung und geben vielleicht den Anstoß, die Tagebücher von Etty Hillesum selbst zur Hand zur nehmen.

Europäische Identität

Mitarbeiter Stefan Strader im Gespräch mit Gästen beim europäischen Salon

In den Jahren 2019 – 2021 haben wir mit unserem Projekt „Perspektiven für eine europäische Identität“ Möglichkeiten einer gemeinsamen europäischen Identität sowie eventuelle Anknüpfungspunkte dieser Identität ausgelotet. Unsere Gesprächspartner*innen waren spannende Expert*innen, Politiker*innen unterschiedlicher Parteien sowie die Bürger*innen Europas.

Am 10. Juli 2021 fand hierzu die Konferenz „Europa 2030 – Perspektiven für die Zukunft Europas – Visionen für ein neues Europa“ der Willi-Eichler-Akademie e.V. in der Europäischen Akademie Berlin statt. Auf der Projektseite findet Ihr die Dokumentation der Konferenz!